Bühnenbild - London in der Stadthalle Hofheim

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Die ersten Ideen zum Bühnenbild formen sich, sobald man den Namen “Sherlock” hört. London, weiße Häuser, rote Telefonzellen, rauchende alte Männer und viktorianische Kutschen. Gerade, weil jeder ein eigenes Bild von London im Kopf hat, ist es schwierig, sich auf wenige, ausschlaggebende Elemente zu beschränken.

Nach der ersten gemeinsamen Besprechung des Skripts hat sich das dreiköpfige Planungsteam des Bühnenbilds an eine erste, grobe Ausarbeitung der Szenenbilder gesetzt. Nach mehreren Wochen stand fest:
Es wird diesmal nur eine Handvoll unterschiedlicher Bühnenbilder geben, dafür sehr detailreiche. Von abgenutzten Steinziegeln bis hin zu rostenden Zäunen wurde sehr viel Wert auf eine möglichst realistische Umsetzung gelegt.

Da später die Tänzer sowie die Darsteller im Bühnenbild spielen und damit interagieren sollen, ist es wichtig, eine enge Absprache mit diesen Gewerken zu halten. Gegenseitig wurden Vorschläge gemacht, um ein lebendiges Schauspiel zu ermöglichen.

Den Anfang des Bühnenbaus machte das Team bereits im Juli 2018. Um eine Grundlage zu schaffen, setzte man sich zusammen und besprach die ersten Eckpunkte. Gleichzeitig wurden der Arbeitsplatz und das Lager auf Vordermann gebracht, um ein reibungsloses Arbeiten zu ermöglichen. Aufgrund von Klausuren und fehlender Zeit unter der Woche war klar, dass bereits ein großer Teil in den Herbstferien fertiggestellt sein musste. Für 14 Tage arbeitete das neun-köpfige Team durchgehend und stellte dabei den Großteil an Kulissen fertig. Bis jetzt wurden über 2000 Schrauben, 180 Meter Holzlatten und 35 Liter Farbe verwendet.

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Fertig ist das Team noch lange nicht, die letzten Arbeiten können erst wenige Tage vor der Premiere fertiggestellt werden.

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Jonas Krull